Über die Lichtbilder vom Bau

GA 246/1918-06-30/p055 ·1918-06-30 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Man lernt ja auch bei diesen Dingen, und wir haben viel gelernt. Es ist viel künstlerische Arbeit hineingesteckt worden. Gerade die Dame, die an dieser Gruppe gearbeitet hat, sie ist gewachsen nach und nach im Schaffen der Form, auch im Schaffen desjenigen, was wesenhaft in dieser Form lebt. Und mit dieser Gruppe soll einmal etwas in die Welt gestellt werden, was den Grundimpuls der ganzen Anthroposophie eigentlich abgibt und auch das, was als Nebenimpuls an die Anthroposophie sich knüpfen soll. Es soll kein Finger, keine Hand anders sein, als aus dem Geistigen heraus geschaffen. Alle Gesten, alle Gebärden, die künstlerische Formen sind, sind im ganzen Ausdruck, wie sonst nur die Mimik. [unleserliche Passage] Aber hier ist alles Gebärde, es sind nicht ruhende, sondern bewegte Formen. Man musste überwinden in der Plastik alles Schwere, das war sehr schwer.

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