Über Schicksalsbildung

GA 246/1923-04-12/p005 ·1923-04-12 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wir beginnen mit dem Anfang des menschlichen Lebens auf der Erde. Der Mensch muss seinen Körper zuerst aus sich herausbilden. Das Bewusstsein des Kindes ist traumhaft. Aus dem Dämmerdunkel des kindlich traumhaften Bewusstseins bilden sich heraus drei Dinge, welche für das Leben von besonderer Bedeutung sind. Das Kind lernt in dieser Zeit mehr als in späteren Jahren. Das Kind lernt in dieser Zeit: Gehen, Sprechen und Denken. Das Gehen aber zum Beispiel ist nur ein einseitiger Ausdruck für das, was das Kind da alles lernt. Es muss zuerst lernen, sich ins Gleichgewicht zu setzen. Aber es muss sich auch sonst anpassen lernen an die irdischen Verhältnisse. Es muss zum Beispiel zuerst lernen, dass heiße Gegenstände brennen und dergleichen.

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Cite: GA 246/1923-04-12/p005 · edition original