Über Schicksalsbildung
Was aber in der späteren Inkarnation sein wird, das bereiten wir jetzt vor. Es ist also nicht alles von früher her bedingt, was wir jetzt tun. Das lernt der Mensch erst mühsam nach und nach unterscheiden, in was er eigentlich drin ist und in was nicht. Darum gibt cs keinen Fatalismus wie bei den Türken. Die Schicksalsfrage darf uns nicht nur theoretisch berühren, sondern wir müssen sie vom Gemüte aus auffassen.
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GA 246/1923-04-12/p012 · edition original