Über Schicksalsbildung

GA 246/1923-04-12/p022 ·1923-04-12 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach zum Teil bruchstückhaften Mitschriften» (From transcripts that are in part fragmentary). The publisher's description of the volume, as mirrored on AnthroWiki (GA 246), which also speaks of "fragmentarischen Hörernotizen und Vortragszusammenfassungen". The translation is the maintainer's, not a published one.

Wie kann man den Michael verstehen? Das will ich Ihnen an einem Beispiel zeigen. Wenn ein Zeitalter einen gewissen Charakter hat, so gibt es am Ende dieses Zeitalters immer gewisse Extreme dieses Charakters. Als unser Zeitalter begann, da haben sich die Menschen Utopien ausgedacht. Sie dachten sich aus, wie die Menschen ohne ihr Zutun recht glücklich werden könnten. Es wird aber eine Zeit kommen, welche keine Utopien machen wird, sondern sie wird schildern Menschen, welche durch eigene Kraft und durch Erziehung zu etwas gekommen sind (siehe Artikel im «Goetheanum» über Erziehung und Moral).

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/246/1923-04-12/p022.json
Cite: GA 246/1923-04-12/p022 · edition original