IV. Erkenntnisgrundlagen einer wahren Philosophie, Kosmologie und Religion

GA 25/l04/p001 · original (original)

Für die Entwickelung des inspirierten Erkennens wurde gesagt, daß eine grundlegende Übung ist, Bilder, die im Meditieren oder in der Folge des Meditationsvorganges im Bewußtsein entstanden sind, aus dem Bewußtsein fortzuschaffen. Diese Übung ist aber zunächst eigentlich nur eine Vorübung für eine andere. Man gelangt durch dieses Fortschaffen dazu, den eigenen Lebenslauf so zu überschauen, wie das in der letzten Betrachtung dargestellt worden ist. Man gelangt auch zu einer Anschauung des geistigen Kosmos, insofern sich dieser in einem ätherischen Geschehen auslebt. Man erhält, auf den Menschen projiziert, ein Bild des ätherisch lebenden Kosmos. Man sieht, wie alles, was man zur Vererbung rechnen kann, von den physischen Organismen der Vorfahren auf die physischen Organismen der Nachkommen in einem fortlaufenden Geschehen übergeht. Man schaut aber auch, wie sich für die Tatsachen des ätherischen Organismus eine fortwährend neue Wirkung des ätherischen Kosmos einstellt. Diese Wirkung stellt sich der Vererbung entgegen. Sie ist eine solche, die nur den individuellen Menschen betrifft. In diese Dinge Einsicht zu haben, ist ganz besonders für den Erzieher wichtig.

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