IX. Das Ereignis des Todes im Zusammenhang mit dem Christus
Was sich im physischen Tode einmal mit dem ganzen menschlichen Organismus vollzieht, das begleitet das menschliche Dasein während des Erdenlebens als eine Anlage, ja als ein sich fortwährend bildender Anfang des Sterbens immer fort. Und diesem Ersterben in sich verdankt der Mensch sein gewöhnliches Bewußtsein. Vor dieses Bewußtsein stellen sich der ätherische und der physische Organismus hin wie undurchsichtige Wesenheiten; der Mensch schaut nicht sie, sondern die Gedankenspiegelbilder, die sie ihm zurückwerfen und die er in seiner Seele erlebt. Die physische und ätherische Organisation verdecken ihm die astralische Organisation und die Ich-Wesenheit. Weil das Bewußtsein der Seele durch die Reflexion des physischen Organismus im gewöhnlichen Erdendasein erfüllt ist, kann der Mensch seine ätherische und astralische Organisation sowie seine Ich-Wesenheit nicht wahrnehmen.