IX. Das Ereignis des Todes im Zusammenhang mit dem Christus

GA 25/l09/p018 · original (original)

Die Initiierten zur Zeit des Mysteriums von Golgatha und die der ersten christlichen Jahrhunderte mußten zu ihren Bekennern sagen: Der Grad des Ich-Bewußtseins, den ihr während des Erdendaseins erlanget, wird durch sein eigenes Wesen auf Erden so hell, daß sein Gegenpol, der nach dem Tode auftritt, so dunkel ist, daß ihr den geistigen Sonnenführer nicht sehen könntet. Deshalb ist das Sonnenwesen als Christus auf die Erde herabgestiegen und hat das Mysterium von Golgatha vollbracht. Durchdringet ihr euch nun schon während der Erdenzeit mit einem lebendigen Gefühle eures Zusammenhanges mit dem Mysterium von Golgatha, so wird dessen Sinn dem Erdenleben eingegliedert und wirkt in der Menschenwesenheit nach dem Tode fort. Ihr könnt dann den Christusführer durch diese Nachwirkung erkennen. -

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