25. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln

GA 251/1917-06-10/p012 ·1917-06-10 · original (original)
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Es ist ja das Wort ausgesprochen worden: Solches Geschehen war noch niemals im Verlauf der Menschheitsentwicklung da. Aber ein weiteres ist noch, dieses in aller Tiefe und Stärke zu fühlen, es nicht zu verschlafen. Da müssen wir bei einer solchen Gelegenheit empfinden dasjenige, meine lieben Freunde, was ich oftmals genannt habe vor Ihnen, und was ich immer wiederum betonen möchte: das Lebendige der Geisteswissenschaft. Diese Geisteswissenschaft wäre nichts wert, wenn sie sich darauf beschränken würde, uns recht schön klarzumachen, sagen wir, dass der Mensch aus vier Gliedern besteht, dass es ein Karma gibt, Inkarnationen gibt und so weiter, und wir diese Dinge in unseren Verstand aufnehmen würden, wie wir andere Dinge in unseren Verstand aufnehmen. Gewiss diese Dinge müssen wir haben, sie sind Grundlagen. Aber wer sie so auffasst, diese Dinge, wie andere Erkenntnisse der äußeren Welt, der hat nicht begriffen den lebendigen Quell der Geisteswissenschaft, die da werden will zu gleicher Zeit ein lebendiger Quell des unmittelbaren Lebens; die uns geben soll die Möglichkeit, das Leben ringsherum im vollen Wachzustand zu verstehen und aufzufassen, uns der Schläfrigkeit zu entreißen.

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Cite: GA 251/1917-06-10/p012 · edition original