25. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln

GA 251/1917-06-10/p041 ·1917-06-10 · original (original)
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Sie sehen, es gibt eine Möglichkeit, unsere Zeit kennenzulernen. Aber man muss von einem großen Gesichtspunkte ausgehen. Es ist für jemanden, der Wirklichkeitssinn hat, das Unglaublichste, was die Menschen heute an Ideen und Idealen leisten. Schön sind diese Ideen, wunderschön, schöner sind auch die Eucken’schen Ideen, und sie befriedigen die Leute sehr. Aber Eucken ist ein Philosoph, der, wenn er auch schon ein Greis ist, doch nicht älter ist als 27 Jahre, daher dieses Eigentümliche Durcheinanderquasseln schöner Ideen, die den Leuten als schön erscheinen. Sie sehen, man muss die Zeiten, die aufeinanderfolgen in der Geschichte, in ihrer wahren Gestalt, in ihrer unmittelbaren Wirklichkeit durchschauen. Der Grieche wusste noch: Seele durchseelt den Leib. Das weiß man in der fünften Zeitepoche schon immer weniger und weniger, wenn man es nicht erwirbt durch die auf sich selbst gestellte Seele, durch einen spirituellen Impuls, den man in sich sucht aus dem Innern heraus, weil der Leib nicht mehr diesen Impuls der Seele von selbst gibt.

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