25. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln

GA 251/1917-06-10/p076 ·1917-06-10 · original (original)
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Ja, diese Schreibereien ernst zu nehmen, ist wirklich außerordentlich schwer. Denn zum Beispiel einer der Punkte, die da angeführt sind, ist der, dass dem Manne geraten worden ist von mir, eine tief-okkulte Übung zu machen. Die Übung: Er möge alles das, was in seiner Umgebung ist, als gut und notwendig ansehen. Man braucht nur in Schopenhauers Werken nachzuschlagen, da findet man diesen Satz. Da findet man, dass Schopenhauer dieses Verhalten für die geistige und seelische Gesundheit sehr günstig finder. Ja, durch diesen Satz will der Mann nun blaue Beulen an den Beinen und sonst bekommen haben, die eine schlechte okkulte Entwicklung ihm angezüchtet habe. Die Dinge sind so blödsinnig, so entsetzlich blödsinnig, dass wirklich nur etwas aus ihnen zu machen ist, wenn man verleumderisch Dinge, die den anderen mit Schmutz bewerfen, zur Einkleidung verwendet. Und dazu findet man heute Leute genug natürlich. Es ist ja sogar möglich, dass Universitätsprofessoren sich auch nicht mit einer sachlichen Erwiderung begnügen, sondern diese auch einkleiden in wirkliche Tollheiten. Aber es finden sich heute Redakteure, die nicht eingehen auf Geisteswissenschaft. Von der haben sie keinen Schimmer. Aber sie gehen ein auf solche Dinge, die ihnen hinterbracht werden. Und was wird hinterbracht?

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Cite: GA 251/1917-06-10/p076 · edition original