25. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln

GA 251/1917-06-10/p080 ·1917-06-10 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Nun, diese Tollheit, die kann heute gesagt und auch gedruckt werden, und der Redakteur schreibt als Anmerkung unter diese Tollheiten: «Wo solche okkulten Übungen gemacht werden, können selbst gesunde Menschen irrsinnig werden.» Ja, solche Dinge kommen vor. Was dabei reale Nebendinge sind, kümmert mich nicht. Ob solche Personen als psychisch Kranke zu betrachten sind, das kommt hier nicht in Betracht. Das ist schon wichtig, selbstverständlich, aber hier kommt es darauf an, dass man es zu tun hat mit reinen Erfindungen, mit Erfindungen der schändlichsten Art. Das sind die Dinge, mit denen umgeben man heute Geisteswissenschaft vorbringen soll. Und glauben Sie nicht, dass es auf einem oberflächlichen Urteil beruht, wenn ich sage: Es ist notwendig, dass das Urteil in der Anthroposophischen Gesellschaft gestärkt wird. Die Albernheit, die jetzt wiederum erscheint, mit diesem Artikel zusammen von der Schokolade und dem Lazarus-Wunder, dass von der Reinkarnation des Christus gesprochen worden ist und auf mich selbst gedeutet wird — glauben Sie nur nicht, dass es so ohne Zusammenhang wäre mit diesen Tollheiten, dass ich eigentlich sehr früh betonen musste immer wieder und wiederum: Es gibt nur eine Inkarnation des Christus. Solche Dinge sind schon in Hülle und Fülle getrieben worden in der Gesellschaft.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/251/1917-06-10/p080.json
Cite: GA 251/1917-06-10/p080 · edition original