26. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln
> [«Es ist vergebliche Mühe, das Jenseits zu suchen. Es existiert vielleicht nicht einmal! Und wie wir’s auch anpacken, wir können nichts davon erfahren. Überlassen wir jedweden Okkultismus den Erleuchteten und den Gauklern; welche Form der Mystizismus auch annehmen mag, er widerspricht der Vernunft. Aber geben wir uns dennoch der Kirche hin erstens, weil sie untrennbar verbunden ist mit der Tradition Frankreichs. Und dann, weil sie mit der Autorität der Jahrhunderte und großer praktischer Erfahrung die Regeln jener Ethik formuliert, die man die Völker und die Kinder lehren muss. Und endlich, weil sie, weit davon entfernt, uns dem Mystizismus auszuliefern, uns direkt gegen ihn verteidigt, die Stimmen der geheimnisvollen Haine zum Schweigen bringt, die Evangelien auslegt und den großmütigen Anarchismus des Heilands den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft opfert.»]
Cite:
GA 251/1917-06-12/p020 · edition original