26. Das Jüngerwerden der Menschheit Massregeln

GA 251/1917-06-12/p055 ·1917-06-12 · original (original)
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Und so ist die Aufgabe, um die es sich handelt, wirklichkeitsverwandt zu werden. Das kann man aber nur, wenn man auf geisteswissenschaftlicher Unterlage aufbaut. Wir sind schon in einem hohen Maße fremd geworden demjenigen, was Wirklichkeit ist. Denken können die Menschen furchtbar viel in der Gegenwart. Manche Menschen sind ja so gescheit. Aber diese gescheiten Ideen sind alle abstrakt, haben keinen Wirklichkeitswert, weil der Mensch keinen Wirklichkeitswert hat, von dem man spricht. Man spricht beim Menschen ja nur von dem toten Produkt in der Physiologie, in der Biologie; von dem eben, was selbst keinen Wirklichkeitswert hat. Wie will man denn in den nationalökonomischen Ideen, in den staatswissenschaftlichen Ideen etwas Wirkliches haben, wenn schon die Ausgangspunkte nicht Begriffe enthalten, die Wirklichkeit haben.

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