{"corpus":"steiner","locus":"GA 251/1922-05-21/p029","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Und es liegt zugrunde allem, was flüssiges, wässeriges Element ist, wiederum eine Welt von Elementarwesen, welche in besonders starkem Maße dasjenige ausgebildet haben, was wir Menschen - auf der einen Seite etwas robuster, auf der anderen Seite etwas neutraler-als Empfindung, als Gefühl entwickelt haben, geistige Elementarwesen, die ein sensitives Fühlen haben, ein Fühlen, das sich hineinlebt in die feinsten Empfindungsnuancen, das überall dasjenige nachlebt, was die Menschen nur äußerlich erfühlen. Wir sehen uns zum Beispiel die Bäume des Waldes mit unseren Augen an; wir fühlen höchstens, wenn wir uns dem Walde nahen ‚oder in ihm drinnen, sind, wie der Wind uns etwas schüttelnd innerlich durchbraust, aber sonst sehen wir nur die Bäume vom Winde bewegt; andererseits sehen wir zum Beispiel die Sonnenstrahlen erglänzen. Es ist unsere Empfindung eine verhältnismäßig grobe gegenüber derjenigen, die nun alle die Wesen haben, die als Elementarwesen dem wässerigflüssigen Element angehören und es durchwellen und durchströmen, die mitmachen alle die Bewegungen, welche die Baumäste im Winde vollführen, die mit den Wolken ziehen, die die Ballung der Wassertropfen in den Wolken miterleben, die die Auflösung der Wassertropfen im Verdunsten miterleben, die sich in dem erstarrenden Eise selber erstarren, die sich mit dem verdunstenden Wasser selber in die Weiten verlieren - und dies alles gefühlsmäßig mitmachen. Dies ist eine zweite Art von Elementarwesen, die ebenso unsere Erde bevölkert, wie wir selber und wie Pflanzen und Tiere die Erde bevölkern.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"39. Zur Charakteristik der Gegenwart","site_heading":null,"date":"1922-05-21","location":null,"word_count":231,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/251/1922-05-21/p029","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/251/1922-05-21/p029"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/251/1922-05-21/p029","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 261/1922-05-21","ga":"261","lecture":"1922-05-21","kind":"excerpt","relation":"an excerpt or summary of the same lecture, or the lecture this unit excerpts"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."}}