39. Zur Charakteristik der Gegenwart

GA 251/1922-05-21/p040 ·1922-05-21 · original (original)
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Es genügt eben heute nicht das äußere wissenschaftliche Leben, die äußere Wissenschaft. Sie kann durchaus in das Anthroposophische umgesetzt werden, ja, sie wird ihre wahren Gedanken nur dadurch erlangen, dass sie in das Anthroposophische umgesetzt wird. Und man kann sehr vieles erreichen, wenn man anthroposophisch - und nicht im äußerlichen hypothetisch materialisierenden Sinne zum Beispiel von der Zusammensetzung des Wasserstoffes und Sauerstoffes zum Wasser und von den anderen physikalischen und sonstigen Erscheinungen - spricht. Aber so sehr das notwendig ist zur Korrektur von immer falscher und falscher werdenden Anschauungen über das Äußere, umso notwendiger ist es auf der anderen Seite, dass nicht nur geredet werde von dem «festen Quarz» auf der Erde, von dem «festen Kalkspat» und anderem Festen oder von verschiedenen wässerigen Substanzen und von den luftförmigen Substanzen, sondern dass geredet werde von den geistigen Wesenheiten, die wir mit den Substanzen und an den Substanzen überall haben. Wir brauchen nicht nur eine Physik oder eine Chemie, sondern wir brauchen eine Lehre von dem sozialen Leben der Elementargeister, von dem sozialen Leben der ätherischen Geister; wir brauchen eine Anschauung von dem geistigen Leben der Welt, die ja konkret ist.

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