Dritter Vortrag

GA 253/1915-09-12/p021 ·1915-09-12 · original (original)
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Es handelt sich also darum, daß derjenige, der wirklich eintreten will in die geistige Welt, suchen muß, sein eigenes Selbst mit den Dingen zunächst so zu identifizieren - es ist das ja schon in dem letzten Kapitel meiner «Theosophie» geschildert, da sind im Grunde genommen alle Angaben schon gemacht -, daß er sich angewöhnt, von sich loszukommen, indem er die höhere Welt betrachtet. Und wenn er sich das angewöhnt, wird er allmählich in das andere Erleben hineinkommen, das man sich allerdings nicht erwerben kann, nur den Weg dazu, denn dieses andere Erleben überkommt einen wie durch eine Gnade der geistigen Welt: «Du wirst jetzt von den geistigen Wesenheiten der höheren Hierarchien angeschaut, sie schauen dich an.» - Aber sie schauen einen dann nicht bloß an, sondern man wird ebenso zur Wahrnehmung, zur Vorstellung, zum Gedanken der Wesenheiten der höheren Welten so wie für uns die Gegenstände des physischen Planes.

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