Dritter Vortrag
Da gibt es einen Zyklus, in dem die Rede ist von der Wirkungsweise der Elohim. Dieser Zyklus wurde einmal in München gehalten über die Schöpfungsgeschichte, mit dem Hinweis auf die Bibel. Das ist etwa das Thema dieses Zyklus. Der Zyklus wird gelesen, und viele glauben, wenn sie ihn gelesen und nach ihrer Art intus haben, dann sei damit etwas besonderes getan. Aber darum allein kann es sich nicht handeln. Zuerst muß es sich selbstverständlich darum handeln, daß sich eine innere Seelenarbeit an einen solchen Zyklus anschließen muß. Und da kann zum Beispiel sich jemand sagen: Ja, also bei diesen Elohim - an deren Spitze dann dasjenige Wesen ist, das sich später umwandelt zu dem Christus selber -, da habe ich es zu tun mit einer Kategorie von Wesenheiten, die während desjenigen planetarischen Daseins, welches von uns als das Sonnendasein bezeichnet wird, etwas besonderes zu tun haben. Der Hauptnerv der Entwickelung dieser Wesenheiten fällt in die Zeit des Sonnendaseins. Und durch das Verbundensein dieser Wesenheiten mit dem Sonnendasein müssen wir ja auch Christus selber als eine Sonnenwesenheit ansprechen. Und man wird ja dann viel denken können darüber, wie die Elohim sonnenverwandt, richtig sonnenverwandt sind. Der ganze Tenor des Vortragszyklus wird Ihnen verraten, daß auf dieses Sonnenverwandte der Elohim immer Bezug genommen ist; man fühlt sozusagen dieses Sonnenverwandte darinnen.
Cite:
GA 253/1915-09-12/p026 · edition original