Dritter Vortrag

GA 253/1915-09-12/p035 ·1915-09-12 · original (original)
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Diese Gesinnung ist es, um die es sich handelt. Und diese Gesinnung, wenn wir sie wirklich haben, meine lieben Freunde, sie bringt uns los von allem Unfugtreiben gegenüber dem Eindringen in die geistige Welt. Nicht wahr, anstrengen braucht man sich nicht sonderlich, wenn man eine Woche Salz ißt, um hinunterzusteigen in die unterirdischen Welten, und eine andere Woche kein Salz ißt, um hinaufzusteigen in die höheren elementarischen Welten. Dazu braucht man keine Anstrengung; aber man erlangt auch nichts dadurch, als höchstens die allerschlimmsten Illusionen. Erlangen kann man in der geistigen Welt nur wirklich etwas durch innere Arbeit. Und innere Arbeit, wenn sie wirklich vorhanden ist, ist schon durch sich selbst so beschaffen, daß sie einen nicht dazu verleitet, Unfug zu treiben gegenüber der geistigen Welt, sondern sie bringt einen auf richtige Gedanken. Sonst aber kommen wirklich die mystischen und verkehrten Gedanken, und man kann mit Recht über uns lachen.

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