Vierter Vortrag

GA 254/1915-10-17/p046 ·1915-10-17 · original (original)
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Nun wissen wir ja, daß die Kräfte, die in diesem alten Monde liegen, wieder auftreten, sich in der Erdenentwickelung wiederholen und wieder auftreten müssen. Die Erdenentwickelung hätte aber ersterben müssen, wie ich es gezeigt habe in der «Geheimwissenschaft», wenn nicht diese Mondenkräfte später herausentwickelt worden wären. Innerhalb der Erdenkräfte konnten sie sich nicht halten. Und warum nicht? Bedenken Sie doch, daß der ganze Erdenplanet das mineralische Reich aufnehmen mußte; der Erdenplanet mußte sich sozusagen mineralisieren. In der Zeit, in welcher der Mond auf der Erde war, da war die Mondkraft noch darinnen. Diese mußte aber heraus, und so mußte der Mond für sich sich absondern von der Erde. Das habe ich alles in der «Geheimwissenschaft» dargestellt. Er mußte heraus, weil er innerhalb der mineralisierten Erde nicht hätte bestehen können, das heißt, die Menschen hätten sich nicht so entwickeln können, wie sie sich entwickelt haben. Aber denken Sie genau: ich habe Ihnen gesagt, dieser Mond ist nur durch imaginatives Hellsehen erreichbar. Wenn Sie also sich den Menschen denken, wie er sich als Erdenmensch heranentwickelte und dazu veranlagt wurde, mit physischen Sinnen wahrzunehmen, so werden Sie verstehen, daß er niemals das Hinausgehen des Mondes hätte sehen können. Das Herausgehen des Mondes und auch das Draußenstehen desselben würde nur hellseherisch erfaßbar gewesen sein. Es war die Veranlagung des Menschen so, daß man den ganzen Mond, so wie er sich herausbewegte, nur hellseherisch hätte sehen können, und daß die Wirkungen, die dann von ihm ausgegangen wären, nur solche hätten sein können, welche alte Mondenwirkungen waren, welche auf den Menschen so wirkten, daß sie unter anderem das imaginative Hellsehen in ihm hervorgerufen hätten.

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Cite: GA 254/1915-10-17/p046 · edition original