Dreizehnter Vortrag

GA 254/1915-11-07/p021 ·1915-11-07 · original (original)
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Was nun zu tun? Jodine mußten die Ärzte haben, und die Apotheker schafften keine. Sie gerieten also auf eine weit sinnreichere Art, die Gegenwart der Jodine auszuforschen, als bisher Statt gefunden hatte, und waren auch wirklich so glücklich, auf solche Weise dieselbe in Substanzen zu finden, in denen der Chemiker mit seinen Reagentien freilich keine Spur entdecken konnte. Und wie fingen die Leute denn dieses an? Je nun, sie dankten die Chemie ab und machten die Logik zum Hüttenknechte. Diese warf die ganzen Retorten und Blasen der _ Chemie zum Fenster hinaus, setzte sich an den Blasebalg, heizte eine Weile mit Syllogismen und Soriten ein, und siehe da, in kurzem lag aus einer Menge Substanzen ein schönes braunes Jodinekorn da, wie man es sich nicht schöner hätte wünschen können...»

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