Dreizehnter Vortrag

GA 254/1915-11-07/p026 ·1915-11-07 · original (original)
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Ferner kommen wir nun endlich auch aufs Reine über den Ursprung der sogenannten Mondsteine. Man hat sie bisher häufig für eine Art Deserteurs und Überläufer von dem Monde zur Erde gehalten. Allein, wenn sie wirklich von dem Fleisch und Bein des Mondes entstanden wären, so müßte sich notwendig Jodine in ihnen nachweisen lassen, oder vielmehr, sie müßten ganz aus Jodine bestehen. Da nun beides von den Verteidigern ihres selenitischen Ursprungs noch nicht dargetan worden ist: so ist mir allerdings eine von den folgenden beiden Meinungen viel wahrscheinlicher: entweder, daß sie als eine Art Gichtkonkremente zu betrachten seien, die sich in der Atmosphäre, dem Gelenkwasser zwischen zwei Weltkörpern, die man nicht übel mit Knochen des Weltalls vergleicht, erzeugen; oder daß sie ein käseartiges Gerinnsel des Äthers seien, der, wie die Milch, durch elektrische und galvanische Prozesse zusammenschlickert .. .»

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