Dreizehnter Vortrag
«Ich füge nun bloß noch der Charakteristik des Mondes, als Jodinekloß, Folgendes bei: der gelbsüchtige Teint des Mondes rührt auf jeden Fall von der Eigenschaft der Jodine her, die Haut gelb zu färben, die sie an ihrem eignen Felle zuerst versucht hat; und das Abend- und Morgenrot am Himmel lassen sich sehr füglich daraus erklären, daß der Mond wahrscheinlich Abends und Morgens mehr als zu andern Tageszeiten schwitzt; was vielleicht auf einem hektischen Zustande desselben beruht, da er oft so auffallend dabei abnimmt; und daß die Jodine schön rot oder violett schwitzt, ist ja bekannt.
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GA 254/1915-11-07/p029 · edition original