Dreizehnter Vortrag

GA 254/1915-11-07/p034 ·1915-11-07 · original (original)
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Machen wir uns dann nur das eine klar, wenn wir das, was wir gelernt haben über die alte Atlantis, einmal an unserer Seele vorüberziehen lassen: wie ist es denn, wenn wir den Blick werfen auf das, was heute als Tierwelt, als Menschenwelt um uns herum lebt? Das alles war noch zur Zeit der alten Atlantis ganz anders! Vergegenwärtigen wir uns, was wir in dieser Beziehung wissen. Wir wissen, daß erst während der alten Atlantis die Menschen als Seelen herunterkamen von der Wanderung, die sie durchgemacht hatten in der Sternenwelt. Sie suchten sich erst wieder menschliche Leiber aus, die aus dem Materiale, der Substanz des Irdischen heraus ihnen zugeformt waren. Und wir wissen aus der Darstellung, die gegeben worden ist, wie anders in der atlantischen Zeit diese menschlichen Leiber waren. Ich habe wiederholt darauf aufmerksam gemacht — und Sie können es auch in meinen Schriften lesen —, daß der Menschenleib dazumal noch weich, biegsam, bildsam war, so war, daß die aus den Himmelswelten herunterkommenden Seelen die Leiber noch formen konnten.

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