Öffentlicher Vortrag
Einiges von dem, wie man sich darüber hermacht, habe ich schon auseinandergesetzt. Ich möchte zunächst aber zwei Beispiele als wirklich ganz interessante Einzelheiten hervorheben. Alles dasjenige, was ich nun seit dem Jahre 1900, seit meinen Vorträgen «Von Buddha zu Christus» bei den Berliner «Kommenden» dargelegt habe, war so, daß niemand davon sprechen kann, daß nicht ein prinzipieller Unterschied bestünde zwischen dem, was als die Kulmination der Erdenentwicklung in dem Mysterium von Golgatha aufgetreten ist und dem, was ein Lehrgut ist für viele andere Menschen, dem Buddhismus. Ich habe dazumal die Strömung von Buddha zu Christus charakterisiert und scharf darauf hingewiesen, wie niemand, der auf anthroposophischem Standpunkte steht, verwechseln darf dasjenige, was im Christus erschienen ist und was nur ein einmaliges Erscheinen auf der Welt zuläßt, mit dem, was man als die immer wiederkehrenden Buddhas ansieht. Ich habe dann immer wieder in Vorträgen, die nur vor Mitgliedern gehalten worden sind, auf diese Dinge hingewiesen. Dennoch wird heute das folgende behauptet:
Cite:
GA 255b/1920-06-05/p055 · edition original