Zweiter Vortrag

GA 257/1923-01-30/p025 ·1923-01-30 · original (original)
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Sehen Sie, meine lieben Freunde, das passiert einem auch. Man bekommt daraus vielleicht eine Vorstellung, welche Begriffe von Takt gegenwärtig - von allem übrigen abgesehen — unter denen, die sich als unsere Gegner aufspielen, herrschen. Ich habe ja in der letzten Zeit wirklich nicht die Möglichkeit gehabt, mich viel mit meinen Gegnern zu befassen; denn derjenige, welcher ein wenig meine Tätigkeit in der letzten Zeit verfolgt hat, wird gesehen haben, wie sehr ich damit beschäftigt war, manche neue Wahrheiten zu den alten hinzuzufügen. Und das braucht Zeit, die man sich nicht verderben lassen kann, selbst wenn das Gegnerische noch so wild wird. Denn es ist für die Erringung anthroposophischer Wahrheiten so, wie ich es heute im Laufe des Vortrages geschildert habe. Wird sich die Anthroposophische Gesellschaft von diesem Bewußtsein durchdringen, dann wird sie manches von der Kraft erhalten, die in der jetzigen Zeit notwendig sein wird zur Reorganisation dieser Gesellschaft. Und die, meine lieben Freunde, die ist gar sehr notwendig. Nehmen Sie mir nicht übel, wenn ich es Ihnen nachdrücklich auch heute noch einmal wiederhole.

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Cite: GA 257/1923-01-30/p025 · edition original