Vierter Vortrag

GA 258/1923-06-13/p006 ·1923-06-13 · original (original)
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Ich möchte Sie bitten, bei all diesen Auseinandersetzungen zu beachten, daß ich immer versuche, die Charakteristiken möglichst so zu geben, daß sie den Tatsachen entsprechen. Das wird einem ja heute schon durch den Gebrauch der Worte unmöglich gemacht, in vielen Kreisen nämlich unmöglich gemacht. Es ist so heute, daß der Mensch sehr leicht, wenn er ein Wort bekommt, eigentlich zu diesem Worte sich zunächst, ich möchte sagen, in eine Art lexikale Beziehung bringt, daß er eine Art Worterklärung sucht, um auf diese Weise möglichst davor verschont zu bleiben, in die Sache selbst einzudringen. Wenn so ein Literat und auch mancher Mensch, der ernster genommen wird als ein Literat, von "Theosophie hören, dann schlagen sie -— was meinetwillen auch in ihrem Kopfe geschehen kann - im Lexikon auf und erkundigen sich da, was das ist. Oder sie gehen weiter; vielleicht sind sie viel gewissenhafter und studieren allerlei Schriften, worinnen solch ein Wort wie Theosophie vorkommt, und dann nehmen sie von daher die Grundlage zu ihrer Beurteilung. Sie müssen bei den Schriften, die über solche Dinge handeln, darauf achten, wieviel auf ein solches Vorgehen eigentlich zu stehen kommt.

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