Aphorismen Aus einem am 24. August in London gehaltenen Mitgliedervortrag
89. Im Traumbewußtsein erlebt der Mensch in chaotischer Art das eigene Wesen mit dem Geisteswesen der Welt unharmonisch vereint. Das Wachbewußtsein kann den eigentlichen Inhalt dieses Traumbewußtseins nicht ergreifen. Es enthüllt sich dem imaginativen und inspirierten Bewußtsein, daß die Geistwelt, die der Mensch zwischen Tod und Geburt durchlebt, an dem Aufbau seines Innenwesens beteiligt ist.