Der Vor-Michaelische und der Michaels-Weg

GA 26/l09/p012 · original (original)

Auf der ersten Stufe, dem Erschauen des konkret geistig Wesenhaften, hat der Mensch gar nicht stark das Bedürfnis, das Erschaute an die Welt des Sinnlich-Wahrgenommenen heranzutragen. Die sinnlichen Welterscheinungen offenbaren sich zwar als die Taten des übersinnlich Erschauten ; aber eine besondere Wissenschaft von dem auszubilden, was dem «geistigen Blick» unmittelbar anschaulich ist, liegt keine Nötigung vor. Außerdem ist, was als die Welt der Geistwesen erschaut wird, von solcher Fülle, daß darauf vor allem die Aufmerksamkeit ruht.

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