Fortsetzung der zweiten Betrachtung: Hemmung und Förderung der Michael-Kräfte im aufkommenden Zeitalter der Bewußtseinsseele
Man kann wirklich sagen, solche geschichtliche menschliche Erlebnisse, wie sie auf den Konzilien zu Konstanz, zu Basel, zutage traten, zeigen oben in der Geistwelt das Herabströmen der Intellektualität, die zu den Menschen will, und unten den Erdbereich mit der nicht mehr der Zeit entsprechenden Verstandes- oder Gemütsseele. Dazwischen schweben die Michael-Kräfte, zurückblickend auf ihre vergangene Verbindung mit dem Göttlich-Geistigen und hinunterblickend nach dem Menschlichen, das ebenso diese Verbindung hatte, das aber jetzt in eine Sphäre übergehen mußte, in der ihm Michael vom Geiste aus helfen soll, das er aber selbst innerlich nicht mit sich vereinigen soll. In diesem Bestreben Michaels, das in der kosmischen Entwickelung notwendig ist, das aber zunächst doch eine Störung des Gleichgewichts im Kosmos bedeutet, liegt begründet, was die Menschheit in diesem Zeitalter auch in bezug auf die heiligsten Wahrheiten erleben mußte.