Erster Teil der Betrachtung: Was offenbart sich, wenn man in die vorigen Leben zwischen Tod und neuer Geburt zurückschaut?

GA 26/l23/p012 · original (original)

Um recht zu verstehen, was die Hierarchie der Archai vollbrachte, als sie in ihrem Chor die menschliche Gestalt schuf, muß man bedenken, daß ein gewaltiger Unterschied ist zwischen dieser Gestalt und dem physischen Leib des Menschen. Physischer Leib ist, was sich physisch-chemisch im Menschenwesen abspielt. Das geschieht bei dem gegenwärtigen Menschen innerhalb der menschlichen Gestalt. Diese selbst aber ist ein durch und durch Geistiges. Feierlich sollte es stimmen, ein Geistiges mit physischen Sinnen in der physischen Welt als Menschengestalt wahrzunehmen. Für den, der geistig schauen kann, liegt dieses so, daß er in der Menschengestalt eine wirkliche Imagination sieht, die in die physische Welt heruntergestiegen ist. Will man Imaginationen schauen, muß man aus der physischen Welt in die nächste geistige übertreten. Dann aber wird man gewahr, wie die menschliche Gestalt diesen Imaginationen verwandt ist.

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