Zweiter Teil der Betrachtung: Was offenbart sich, wenn man in die vorigen Leben zwischen Tod und neuer Geburt zurückschaut?

GA 26/l24/p001 · original (original)

In einer zweiten Periode gelangt der Mensch aus dem Gebiet der Archai in das der Archangeloi. Mit diesen ist er aber nicht so körperlich-geistig verbunden, wie vorher mit den Archai. Seine Verbindung mit der Archangeloi-Hierarchie ist eine mehr geistige. Aber sie ist doch so innig, daß man für diese Zeit von einem Losgelöstsein des Menschen von der göttlich-geistigen Welt noch nicht sprechen kann. Die Erzengel-Hierarchie gibt dem Menschen das für seinen Ätherleib, was in diesem entsprechend ist der Gestalt im physischen Leib, die er den Archai verdankt. Wie der physische Leib durch die Gestalt der Erde angepaßt ist, um auf dieser Träger des Selbstbewußtseins zu sein, so der Ätherleib den außerirdischen kosmischen Kräfteverhältnissen. Im physischen Leib lebt die Erde, und im Ätherleib lebt die Sternenwelt. Was der Mensch an inneren Kräften in sich trägt, um auf der Erde so zu sein, daß er sich zugleich mit Haltung, Bewegung, Gebärde der Erde entreißt, das verdankt er der Schöpfung der Erzengel in seinem Ätherleib. Wie im physischen Leib die Erdenkräfte durch die Gestaltung leben können, so leben im Ätherleib die Kräfte, die aus dem Umkreis des Kosmos von allen Seiten auf die Erde zuströmen. Es sind die in der physisch erscheinenden Gestaltung lebenden Erdkräfte solche, die die Gestalt zu einer verhältnismäßig abgeschlossen-festen machen. Die Umrisse des Menschen bleiben mit untergeordneter Metamorphose für das Erdenleben fest; die Bewegungsfähigkeiten verfestigen sich in Gewohnheiten und so weiter. -Im Ätherleib herrscht fortwährende Beweglichkeit, die ein Spiegelbild ist der sich während des menschlichen Erdenlebens ändernden Sternenkonstellationen. Schon den Veränderungen des Himmels von Tag und Nacht entsprechend, gestaltet sich der Ätherleib; aber auch den Veränderungen, die zwischen der Geburt und dem Tode des Menschen vor sich gehen.

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