Schlaf und Wachen im Lichte der vorangegangenen Betrachtungen

GA 26/l26/p005 · original (original)

So lebt der Mensch in dem, was ihm als Grundlage seines Selbstbewußtseins die Erde gibt. Er verliert im Zeitalter der selbstbewußten Ich-Entfaltung die wahre Gestalt seiner inneren Impulse wie auch diejenige seiner Umgebung aus dem Geistesauge. Aber gerade in diesem Schweben über dem Sein der Welt erlebt der Mensch das Sein des Ich, erlebt er sich als selbstbewußtes Wesen. Über ihm der außerirdische Kosmos, unter ihm im Irdischen eine Welt, deren Wesenhaftigkeit verborgen bleibt; dazwischen die Offenbarung des freien «Ich», dessen Wesenhaftigkeit in vollem Glänze der Erkenntnis und des freien Wollens erstrahlt.

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