Schlaf und Wachen im Lichte der vorangegangenen Betrachtungen
Anders im Schlafzustande. Da lebt der Mensch in seinem Astralleibe und in seinem Ich im Keimesleben der Erde. Intensivstes «Ins-Leben-Wollen» wirkt in des Menschen Umgebung, wenn er im traumlosen Schlafe ist. Und die Träume sind durchsetzt von diesem Leben, aber nicht so stark, daß der Mensch sie nicht in einer Art Halbbewußtheit erleben könnte. In diesem halbbewußten Hinschauen auf die Träume sieht man die Kräfte, durch die die menschliche Wesenheit aus dem Kosmos heraus gewoben wird. Im Aufleuchten des Traumes wird sichtbar, wie das Astralische menschenbelebend in den Ätherleib einströmt. Indiesem Aufleuchten lebt der Gedanke noch. Nach dem Aufwachen wird er erst umfangen von denjenigen Kräften, durch die er erstirbt, zum Schatten wird.