Die Freiheit des Menschen und das Michael-Zeitalter

GA 26/l28/p005 · original (original)

So ist das sinnenfällige Wahrnehmen der Außenwelt ein innerliches Malen der Menschenseele. Ein Malen ohne Malsubstanz. Ein Malen im Geistwerden und Geistvergehen. Wie der Regenbogen in der Natur ersteht und dahingeht, ohne eine Spur zu hinterlassen, so ersteht die Wahrnehmung und geht dahin, ohne daß sie Erinnerung durch ihr eigenes Wesen zurückläßt.

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