Des Menschen Sinnes- und Denkorganisation im Verhältnis zur Welt
Wenn der Mensch, das eigene Menschenwesen betrachtend, zunächst das imaginative Erkennen auf sich anwendet, so streift er in der Anschauung sein Sinnessystem ab. Er wird für seine Selbstanschauung ein Wesen ohne dieses System. Er hört nicht auf, Bilder vor seiner Seele zu haben, die vorher von den Sinnesorganen getragen waren; aber er hört auf, sich durch diese Organe mit der physischen Außenwelt verbunden zu fühlen. Die Bilder, die er von der physischen Außenwelt vor der Seele hat, sind jetzt nicht von den Sinnesorganen getragen: sie sind für die unmittelbare Anschauung ein Beweis dafür, daß der Mensch durch die Sinnesverbindung hindurch mit der natürlichen Umwelt noch in einer ändern Verbindung steht, die nicht von den Sinnen getragen ist. Es ist die Verbindung mit dem Geiste, der in der natürlichen Außenwelt verkörpert ist.