Ansprache Bei Der Kremation Von Hermann Linde

GA 261/1923-06-29/p031 ·1923-06-29 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Es hat mancher gedacht, daß entweder er selber oder andere - wie das immer im Leben der Fall ist - das, was Hermann Linde gemacht hat, hätte besser machen können. Aber diese Dinge sind eitel Illusion. Worauf es ankommt, wenn etwas Wirkliches in die Welt gesetzt wird, das liegt vielmehr in dem, was Hermann Linde in einem so hervortragenden Maße hatte, als in dem, was manche glaubten, daß er es nicht hatte. Mit demjenigen, was oftmals kritisiert worden ist, hätte sich eben nicht arbeiten lassen. Mit dem, was Hermann Linde in einer so opferwilligen, liebevoll aussöhnenden Weise an unsere Arbeit heranbrachte, ließ sich in jeder Einzelheit und im Ganzen arbeiten. Und wenn von den Arbeitern innerhalb unserer Sache die Rede sein soll, dann muß Hermann Linde in der ersten Reihe genannt werden.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/261/1923-06-29/p031.json
Cite: GA 261/1923-06-29/p031 · edition original