Der Lebenslauf Des Menschen Im Geisteswissenschaftlichen Sinne

GA 265a/1912-05-09/p008 ·1912-05-09 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach Erinnerungsaufzeichnungen von Teilnehmenden» (From participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Vom siebenten Jahr ab beginnt unser physischer Leib schon seinen Verfall, weil wir dann die geistigen gesundmachenden Kräfte von uns weisen. Und wenn wir auch noch weiterwachsen, einen Zerfall gibt es doch. Wenn wir unsere Jugend vollendet und einen Platz in der physischen Welt erobert haben, und uns zumeist mit einem andern Menschen, mit dem wir uns zu ergänzen denken, vereinigt haben, dann sind wir auf dem Höhepunkt unseres Lebens angekommen und wissen nichts von all dem geistigen Schmerz, der unseretwegen gelitten wird. Denn unser geistiger Vater und unsere geistige Mutter schauen auch weiter auf uns herab und geben weiter die Impulse, die gewöhnlich nicht empfunden werden, aber niemals fehlen.

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