Der Lebenslauf Des Menschen Im Geisteswissenschaftlichen Sinne

GA 265a/1912-05-09/p053 ·1912-05-09 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach Erinnerungsaufzeichnungen von Teilnehmenden» (From participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Was habe ich Ihnen eigentlich damit gegeben? - Nichts anderes als die Parzival-Legende. Wir sehen den jungen Parzival hineintreten ins Leben, er hat bald keinen Vater mehr, die Mutter heißt Herzeleid, das ist die schmerzerfüllte Geistwelt des Menschen. Er nimmt das Leben auf, verrät seinen Vater, macht der Mutter Herzeleid und folgt den Rittern, das heißt den äußeren Kräften, die aus der Vererbung kommen. Und dann kommt er an den Hof des Königs Artus, das heißt: Er lernt kennen die äußere Welt. Er heiratet die Tochter des Königs Artus, das heißt: Er verliert sich ganz an die äußere Welt.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/265a/1912-05-09/p053.json
Cite: GA 265a/1912-05-09/p053 · edition original