Esoteric Hour for the “Wachsmuth-Lerchenfeld Group” III
Fühlen: Dieses ist noch ein tiefer Traum. Wir sollen unser Herz erleben als leuchtend, aber so, dass es Licht aus der ganzen Umwelt aufnimmt und mondenhaft zurückstrahlt nach außen. Durch unser erwachendes Fühlen müssen wir die Welt ganz anders erleben; die Erde als fühlendes Wesen, das lacht und weint. Im Wetter des Herbstes ist wie ein Weinen der Natur, aber Freude der ahrimanischen Wesen, im Frühling Freude der luziferischen Wesen. Naturvorgänge als Taten geistiger Wesenheiten! Bäume - im Winter sind sie nur physischer Leib, das Ätherische ist draußen. Man kann dazu kommen zu sehen, wie die Bäume im Ätherischen Aufgaben lösen. Wenn man im Denken erwacht, dehnt man sich ins Unendliche. Erwacht man im Fühlen, so setzt man sich in Bewegung, verlässt sich.
Cite:
GA 265a/1924-01-03/p012 · edition original