Esoteric Hour for the “Wachsmuth-Lerchenfeld Group” III

GA 265a/1924-01-03/p020 ·1924-01-03 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Nach Erinnerungsaufzeichnungen von Teilnehmenden» (From participants' records written from memory). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Erwachen im Ich: Wir schlafen im Ich. Wir gebrauchen das Wort «Ich» nur, weil die Götter es einst für uns sprachen - unsere Angeloi - und nachahmend sprechen es nun die Menschen. Aber wir müssen aufwachen im Ich! Imagination dazu: Altar, darüber Sonne. Wir nahen uns dem Altar und erleben uns ganz als Schatten, ganz als wesenlos. Bisher sagten wir: Ich bin. Jetzt sagen wir bewusst: Ich bin nicht. - Da steigt aus der Sonne über dem Altar eine Gottheit heraus und belebt den Schatten. Wir sind wie eine Schale, die das Licht der Gottheit, die aus der Sonne steigt, empfängt. - Aus Gnade empfangen wir diese Gottheit, sie schenkt sich uns. - Das erlebte Fichte, doch ganz schattenhaft. Daher ist völlig abstrakt, was er darüber sagt.

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Cite: GA 265a/1924-01-03/p020 · edition original