Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1904-07-09

GA 266a/1904-07-09/p002 ·1904-07-09 · original (original)
The speaker of this passage is not asserted. This passage speaks ABOUT Rudolf Steiner in the third person, so it is most likely a report, minutes, or an editorial summary rather than his own words. Verbatim, but confirm the speaker before attributing anything here to him.
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen» (Participants' records written from memory, and notes of lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Berlin, 9. Juli 1904 Zunächst ein von Dr. Steiner gesprochenes Gebet. Dann Hinweis darauf, daß die Meister durch Dr. Steiner sprechen, daß er nur das Mittel ist, die Gedanken der Meister zum Ausdruck zu bringen. Meister Morya gibt uns Aufschluß über das Ziel der menschlichen Entwicklung. Er ist es, welcher die Menschheit ihrem Ziele zuführt. Meister Kuthumi ist derjenige, welcher uns die Wege zu diesem Ziele weist. Darstellung des niederen Ich und des höheren Ich. In jedem Menschen ist ein niederes Ich, das es zu überwinden gilt. Sodann wird die Vergänglichkeit der Leiber betrachtet. Mein Körper wird vergehen und auch Ihre Körper werden in ihre kleinsten Atome zerfallen, aber die Worte, die jetzt gesprochen werden, werden nicht vergehen, weil wir selbst dasjenige werden werden, was wir jetzt sprechen. Das ist der Same, aus dem wir einst wieder hervorgehen werden. Gedanken und Gefühle sind Wirklichkeiten, sie sind dasjenige, was das Material zum Bau des Späteren abgibt. Wir müssen darum bestrebt sein, so hohe und edle Gedanken und Gefühle zu hegen, wie es nur immer möglich ist. Durch diese Gedanken und Gefühle sind wir gefesselt an dasjenige, was diesen Gedanken und diesen Gefühlen ähnlich ist. Wir knüpfen da Tausende und Abertausende von Beziehungen. Es gibt vier Grade, Teile oder Wege der Entwicklung. Es gibt auch sieben Sinne; fünf Sinne, wie wir sie auch im physischen Leben kennen, und zwei Sinne, die noch zur Entfaltung kommen müssen. Zehn Kraftzentren im Menschen: 1. Prana - in der Brust; 2. Apan - in der Gegend der Sekretionsorgane; 3. Saman - im Nabel; 4. Udan - in der Mitte der Gurgel; 5. Vayu - durchdringt den ganzen Körper; 6. Kurm -

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