Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1904-07-09

GA 266a/1904-07-09/p003 ·1904-07-09 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen» (Participants' records written from memory, and notes of lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

im Auge, hilft dasselbe öffnen; 7. Krikala - im Magen, ruft Hunger hervor; 8. Nag - verursacht Erbrechen; 9. Devadatta - verursacht Gähnen; 10. Dhananjaya - dasjenige, was den Körper nicht einmal nach dem Tode verläßt. Prana entspricht der achtblättrigen Lotosblüte, Udan entspricht der sechzehnblättrigen Lotosblüte. Die zweiblättrige Lotosblüte befindet sich zwischen den Augenbrauen. Von dem Sterben wurde gesagt: so wie man sterben lernen muß, so muß man auch den Gefühlen absterben lernen. Aber das Erste, was zu lernen ist, ist das Stehenlernen, das heißt, daß wir in den Wirrsalen des Lebens einen sicheren Halt haben, daß wir keine Furcht und keine Angst mehr kennen, sondern ruhig und sicher jedem Ereignis, wie es auch kommen mag, ins Auge schauen. Sodann gibt es vier Etappen, die wir zu ersteigen haben. Zuerst gilt es das Ich, den Kern in uns zu suchen. Dann werden wir auch das Nicht-Ich erkennen. Wir müssen diesen Mittelpunkt in uns suchen, denn dieser Mittelpunkt liegt in jedem einzelnen Wesen. Überall ist Mittelpunkt, überall ist Peripherie. Sie mögen sich an die äußersten Grenzen versetzt denken, überall können Sie den Mittelpunkt finden. Die Erde dreht sich um die Sonne; die Sonne dreht sich mit der Erde durch den großen Weltenraum. Und neben ihr drehen sich unendlich viele andere Himmelskörper. Jedes einzelne Wesen bildet einen Mittelpunkt. Auf jenen Himmelskörpern leben keine Menschen, wie wir sind. Es leben zwar auch Wesen darauf, aber keine Menschen. Die Menschen haben keine Verbindung mit ihnen, es ist keine Beziehung vorhanden. Diese Beziehung können sie nur erringen, wenn sie sich innerlich auf eine Stufe erheben, wo alle jene Wesen ihre gemeinsame Grundlage haben. Das zweite ist, den Astralkörper lebendig zu machen, das heißt, sich in dem astralen Meer zu fühlen als Ich. Das dritte ist die Überwindung des astralen Meeres und die Erreichung der tiefen Stille. Das vierte ist die Vernehmung der Stimme der Stille. Das ist da, wo der Meister ruft wie von außen: Das bist Du!

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