{"corpus":"steiner","locus":"GA 266a/1906-10-02/p003","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"an ihnen. Unser physischer Leib ist aus dem Makrokosmos herausgeboren. Die äußere Welt hat ihn gebildet; aus unserem physischen Leib heraus muß unser Ich den geistigen Leib gebären. \nAtma heißt unser geistiger Leib. Atma bedeutet Atem. Durch das \ngeregelte Atmen in der Meditation bauen wir unsern geistigen \nLeib auf. Tatsächlich atmen wir mit jedem Atemzug unser Ich \naus oder ein. \nDiese Zeichnung* hilft uns veranschaulichen, was tatsächlich \ngeschieht. Innerhalb unseres von den Göttern aufgebauten äußeren Leibes formen wir den geistigen Leib. Das Ich strömt in ihn \nhinein mit jeder Einatmung, und wieder heraus beim Ausatmen. \nIndem wir das Atmen regeln und an den verschiedenen Stellen \nunseres Körpers konzentrieren, versorgen wir unsern geistigen \nLeib mit den Kräften, die zu seinem Aufbau nötig sind. Mit der \nStelle im Vorderkopf, hinter und etwas über der Nasenwurzel, \nsteht das Ich selbst in direkter Verbindung; mit dem Kehlkopf \ndas Denken, mit den Händen das Fühlen, mit den Füßen und \nüberhaupt dem untern Körpergerüst das Wollen. Durchströmen \nwir mit Hilfe des geregelten Atmens unsern Körper mit diesen \nKräften, so bauen wir an unserm geistigen Leib. \nIm Geiste lag der Keim meines Leibes ... ** \n* Zeichnung und Schrift von Rudolf Steiner. \n** Vgl. hierzu die folgende Seite sowie S. 82-89.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1906-10-02","site_heading":null,"date":"1906-10-02","location":null,"word_count":204,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1906-10-02/p003","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1906-10-02/p003"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266a/1906-10-02/p003"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and notes of lectures","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."},"authorship":{"kind":"report","is_steiner":null,"speaker":null,"note":"This passage speaks ABOUT Rudolf Steiner in the third person, so it is most likely a report, minutes, or an editorial summary rather than his own words. Verbatim, but confirm the speaker before attributing anything here to him."},"attribution_warning":"This passage speaks ABOUT Rudolf Steiner in the third person, so it is most likely a report, minutes, or an editorial summary rather than his own words. Verbatim, but confirm the speaker before attributing anything here to him."}