Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Hamburg, 1907-02-11
den höheren göttlichen Wesen über uns und den Meistern, unseren älteren Brüdern, die Möglichkeit, die Lebensströme, die die Welt durchziehen, in uns hineinzuleiten. Das der Zweck der Übungen. Strahlender als die Sonne ... Die Rückschau: Das Gedächtnis würde bei den Übungen zunächst leiden. Aber nicht bange sein: Das ist nur ein Übergang. Dann kann man zurückschauen. Von dem Erlebten lernen, ohne Reue. Genau genommen wäre Reue eine Art Egoismus, Eitelkeit, Hochmut. Man möchte gerne besser sein, als man ist. Dieses Gefühl müssen wir während der Rückschau ganz ausschalten. Durch diese fortgesetzte gewissenhafte Übung schaffen wir dem Meister ein Organ, das er braucht, um in uns zu wirken. Gehen wir durch eine Gegend und kommen an einen Ruhepunkt und wollen den Weg überschauen, den wir zurückgelegt haben, so können wir das auf zweierlei Art tun: Wir können die Augen schließen und uns an alles erinnern, was an uns vorübergegangen ist während des Weges. Oder wir können uns umdrehen und zurückschauen. Das geht auf dem physischen Plan. Im Raum kennen wir das physisch, aber nicht in der Zeit. Was wir lernen sollen, ist, die Akasha-Chronik zu lesen, das Gedächtnis der Natur. Es ist da alles aufgehoben, was wir getan haben. Von den drei Logoi Wollen wir zu einem richtigen Verständnis derselben kommen, so müssen wir uns eine sinnliche Vorstellung machen ohne Spekulation. Der erste Logos ist das Weltenaroma, Wohlgeruch, wovon das irdische Aroma nur ein schwaches Abbild ist. Dahinein ergoß sich der zweite Logos, das Licht («Ich bin das Licht der Welt», wörtlich). Alles sichtbare Licht, auch das Sonnenlicht, ist nur ein schwacher Abglanz des Lichtes, das der zweite Logos
Cite:
GA 266a/1907-02-11/p004 · edition original