Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — München, 1907-06-01
gesprochen. Der Ruf derselben ergeht an alle im Westen, ob sie sich der Führung der beiden Meister des Westens anschließen wollen. Wollten wir die Weisheit des Ostens hier einführen, die orientalische Schulung hier im Westen befolgen, so bedeutete das für den Westen den Untergang. Wir brauchen die Zukunftsweisheit, die westliche Schulung, die uns von diesen beiden Meistern gegeben wird. Früher war die westliche Schule der östlichen nur angeschlossen, untergeordnet; nun aber sind beide nur noch brüderlich verbunden, gehen aber ganz unabhängig nebeneinander her. Die westliche Schule ist von jetzt ab der des Orients nicht mehr subordiniert, sondern koordiniert. Das, was im Auftrage der Meister des Westens durch mich gegeben wird, geht unabhängig einher neben dem, was Mrs. Besant im Auftrage der Meister des Ostens lehrt. Im Westen bestehen fortan die christlich-esoterische Schulung und die christlich-rosenkreuzerische Schulung. Die erstere bildet aus durch das Gefühl, die andere durch den Verstand. Die absterbenden Rassen im Osten brauchen noch die orientalische Schulung. Die westliche Schulung ist die für die Rassen der Zukunft.
Cite:
GA 266a/1907-06-01/p015 · edition original