{"corpus":"steiner","locus":"GA 266a/1907-11-01/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"* \n* * \nAufzeichnung C \nDas Kreuz erlebt man, indem man mit ganzer Hingebung die \nKräfte seines Herzens ausströmen läßt: \nerstens in die Hände und Arme. Dabei wird der waagerechte \nKreuzesbalken vorgestellt. Meditationsgedanke: fester Wille, daß \ndie Hände nur das tun sollen, was gut, schön und fördernd für \ndie Menschheit ist; \nzweitens in die Füße. Der Waagerechten wird der untere Teil \ndes Vertikalbalkens hinzugefügt. Meditationsgedanke: nur da fest \nzu stehen und dahin zu gehen, wo es richtig, gut und schön ist; \ndrittens in den Kehlkopf. Das Kreuz wird vervollständigt. \nMeditationsgedanke: mit dem festen Willen nur das auszusprechen, was richtig, gut, schön und fördernd ist; \nviertens ins Gehirn. Mit dem innigsten Wollen, nur reine, gute \nGedanken zu denken. \nErleben des Pentagramms: \nZuerst den Strom vom Kopf in den rechten Fuß, sodann von \ndort in die linke Hand, weiter in die rechte Hand, dann in den \nlinken Fuß und dann wieder in den Kopf zurück. \nMan muß allmählich die pflanzliche Natur in sich entwickeln. \nDies erreicht man, indem man sich dem Göttlichen in vollster \nHingabe naht mit dem Willen, das Gute so selbstverständlich zu \ntun, wie die Pflanze blüht und duftet. \n(Erleben des Kreuzes und Pentagrammes durch Einströmenlassen [der Kräfte] mit ganzer Hingebung in die einzelnen Glieder; in der Meditation bildliche Vorstellungen in sich schaffen).","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1907-11-01","site_heading":null,"date":"1907-11-01","location":null,"word_count":213,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1907-11-01/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1907-11-01/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266a/1907-11-01/p004"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and notes of lectures","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}