Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1908-02-26

GA 266a/1908-02-26/p009 ·1908-02-26 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen» (Participants' records written from memory, and notes of lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

das ist nur die Folge einer einseitigen Entwicklung beim Tiere, die auf Kosten der Mannigfaltigkeit stattgefunden hat. Vielseitig, mannigfaltig ist der Mensch. Diese Entfaltung zur Vielseitigkeit aus dem Punktuellen liest der Schüler, wenn er den Punkt anschaut. Die Entfaltung ist ausgedrückt in der zweiten Reihe. Da beginnt jede Figur wiederum mit einem Punkt. Da wird hingewiesen auf die allgemeine Erscheinung des Lebensentwicklungsstromes. Nach erreichter, voller Entfaltung geht alles samenhaft in ein Punktuelles hinein, und das Neuhinzukommende beginnt seine Entwicklung wiederum aus dem Punktuellen, dem es sich angliedert. Das ist der Punkt, der wirkt wie der embryonale Punkt im Leibe der reifen Mutter. Das Ich strömt aus dem Schoße der Gottheit, seiner selbst unbewußt. Der lange Gang durch die planetarischen Entwicklungen bekleidet es mit seinen Körpern, in denen es zum bewußten und endlich [zu dem] seines göttlichen Ursprungs bewußten Ich wird. Die Rosenkreuzer stellen das dar in dieser okkulten Schrift. Seine Entwicklung begann der Mensch auf dem Saturn. Dieser besaß nur einen dunklen Wärmeleib. In dieser Wärme bildeten sich aus die Anfänge unseres physischen Leibes. Nachdem Saturn seine höchste Entwicklung erreicht hatte, geht er über in den Samenzustand, den Punkt: das Pralaya. Dann entsteht aus diesem der Sonnenzustand. Das Neue kommt hinzu: die Sonne hatte einen leuchtenden Luftleib. Warum leuchtete sie? Weil nach und nach der Ätherleib in sie hineinzog. Von außen gliederte er sich der dunklen Wärme an, und es fand statt eine Art Verbrennungsprozeß. Auch das Atmen ist ein solcher Prozeß. Auch heute findet das statt im Menschen. Das Denken kommt zustande durch einen Verbrennungsprozeß. Auf der Sonne wirkten göttlich-geistige Wesenheiten durch ihren Astralleib hindurch, der wie ein Mantel um die Sonne mit ihrem Ätherleib herum war und den sie dem Sonnenwesen opferten. Dadurch wurde die Sonne glühend, glimmend sichtbar.

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