{"corpus":"steiner","locus":"GA 266a/1908-03-14/p010-p011","extent":"range","passage_number":10,"through":11,"paragraph_count":2,"first_locus":"GA 266a/1908-03-14/p010","last_locus":"GA 266a/1908-03-14/p011","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Berlin, 1908-03-14","date":"1908-03-14","location":null,"alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and notes of lectures","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."},"site_heading":null,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-03-14/p010-p011","json_url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-03-14/p010-p011.json","lecture_url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-03-14#p010","word_count":634,"quote_safe":true,"passages":[{"passage_number":10,"locus":"GA 266a/1908-03-14/p010","text":"_______________ \nZweitens: auf der Sonne strahlen die Geister der Form ihren \nLebensleib ganz hinein, er wird nicht mehr zurückgestrahlt, die \nMenschenanlagen durchdringen sich mit ihm. Vorher haben die \nGeister der Form ihr Abbild gespiegelt, jetzt durchdringen sie \ndiese Bilder mit den eigenen Lebenskräften, sie geben ab ihren \nÄtherleib. Jetzt haben sie als niederstes Glied den Astralleib und \nsetzen nach oben an ein weiteres Glied. Dieser Astralleib der \nGeister der Form ist Träger vom astralen Lichte, das wie in Blitzes-Feuer-Leidenschaften sich ringsherum äußert. Diese kosmischen Affekte sind die Titanen in den Mythen, die in Leidenschaften schaffen. Durch diese von außen, aus dem Luftkreis auf \ndie Sonne wirkenden Leidenschaften findet statt die Verbrennung \n- der Sulphurprozeß. \nDrittens: auf dem Monde legen die Geister der Form auch \nihren Astralleib ab und behalten als niederstes Glied das Ich. Sie \nsetzen dafür an nach oben wiederum ein Glied, das zehnte Glied. \nNach außen hin bilden sie lauter Iche. Durch den Raum hindurch wirken diese Geister der Form von außen in den Mond \nhinein mit den Ichen, abgegeben haben sie an die Menschenanlagen den Astralleib. Alles, was die Menschen haben, ist heruntergeflossen aus der kosmischen Umgebung, ist Opfer dieser kosmischen Umgebung. \nViertens: nun kommt der Erdenzustand. Der Mensch bildet \nsich in der Erdenanlage seinen Leib aus den Elementen der Erde. \nEs kommen herüber die hohen Sonnenwesenheiten; die Geister \nder Form opfern wiederum ihr niederstes Glied, das Ich, ganz \nhin. Sie behalten für sich dann als ihr niederstes Glied Manas, \ndas Geistselbst, die flutende Weisheit der Welt. Die umgibt uns \nals das niederste Glied der Geister der Form. In diesem Weisheitsleben der Geister der Form leben, weben und sind wir. \nDer Mensch empfängt das Ich. Zuerst nähert es sich aus dem \nKosmos der Erde. Es wirkt schon auf den entstehenden physischen Körper, zunächst durch den Astralleib hindurch, der wie \neine Hülle den entstehenden Menschenleib umgibt. Das geschieht \ngegen die Zeit der Lemurier hin. Der Menschenleib war damals","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":320,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-03-14/p010"},{"passage_number":11,"locus":"GA 266a/1908-03-14/p011","text":"noch ganz weich, eine ganz weiche Masse, durchzogen von magnetischen Strömungen. Darin entstand durch den Einfluß des \nsich nähernden Ich etwas wie eine Einstülpung. Man kann durch \ndiese hineinschauen bis auf den Ätherleib. Ein dämmerhaftes \nWahrnehmen beginnt, das sich immer mehr nach außen öffnet. \nVorher hatte der Mensch eine Art dämmerhaftes Wahrnehmen \nnach innen, wodurch er andere Menschen, Tiere und deren Gruppenseelen wahrnehmen konnte. \nRachitis bei Kindern kann gebessert werden durch geeignete \ngeometrische Anschauungen. Da wird wiederholt dasjenige, was \ndamals die Menschen durchmachten. \nNun entwickeln sich nach und nach im Menschen Lust oder \nUnlust an dem, was dem Menschen entgegentritt von außen: das \nIch wirkt auf den Astralleib; die Drüsen, das, was im Menschen \nals Wasserelement okkult bezeichnet wird, bewirken das Fühlen \nvon Sympathie und Antipathie. \nNun kommt der Einschlag der luziferischen Geister. Sie strahlen niedere Kräfte ein in den Menschen, weil sie nicht ihr Ich \nauf dem Monde so reif gemacht haben, daß sie es abgeben konnten. Sie streben danach, auf der Erde zu tun, was auf dem Monde hätte geschehen sollen. Der menschliche Astralleib war diesen \nWesen ausgesetzt: Ich-Geister, die nicht zum Zustande der Geister der Form aufgestiegen waren, strahlten hinein niedere Kräfte, die bewirkten, daß dieser Astralleib in einen höheren und \neinen niederen Teil zerfiel. Durch die Geister der Form hat der \nMensch erhalten das zur Selbstlosigkeit angelegte Ich, durch die \nluziferischen Geister das zum Egoismus angelegte, das zum Begehren der Dinge der Außenwelt angelegte Ich. Begehren wirkt \nauf die Nerven, bildet sie aus zu den äußeren Sinnesorganen (Luft, \nAstralleib). Das wirkt auf den Ätherleib: dieser erlangt dadurch \nKraft, nach außen zu sehen, er öffnet die Sinne nach außen. Der \nMensch erkennt, was ihm gut oder böse ist. Das war im ersten \nDrittel der Atlantis. Endlich ergreift das Ich den physischen Leib \nim letzten Drittel der Atlantis. Allmählich wird dadurch der physische Leib so umgestaltet, daß er das heutige Gebilde darstellt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":314,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-03-14/p011"}],"witnesses":[{"lang":"de","edition":"original","is_original":true,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":20,"passage_count":20,"word_count":5296},{"lang":"en","edition":"English","is_original":false,"is_default_edition":true,"first_passage":1,"last_passage":86,"passage_count":86,"word_count":5565,"completeness":{"ratio":1.05,"band":"comparable","note":null}}],"aligned_witness":{"status":"not_aligned","lang":"en","note":"No paragraph alignment is recorded for this unit, so the counterpart of this span in the other language is not established. The paragraph of the same number there is not necessarily the same text: fetch that unit and read it."}}