{"corpus":"steiner","locus":"GA 266a/1908-05-22/p004","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"geistige Ich -, den wahren Menschen in sich selbständig macht. \nWir haben ja in Wahrheit nicht nur vier Glieder, sondern fünf: \nnämlich physischen Leib, Äther- und Astralleib und ein Hüllen-Ich, dahinter erst das wahre, das eigentliche Ich, den wahren \nMenschen. In das Hüllen-Ich hinein gießen wir alle Einflüsse, die \nvon der Außenwelt kommen, die reißen und zerren an uns hin \nund her. Alle Einflüsse, die von Mensch zu Mensch gehen in der \neben bezeichneten Weise, die treffen das Hüllen-Ich. Das wahre, \ndas eigentliche Ich, das das andere weit, weit überragt, das müssen wir stark zu machen suchen. Dann sind wir gefeit gegen die \näußeren Einflüsse. \nWie machen wir das? - Dazu wird in der guten Rosenkreuzerschule gegeben solch ein Zeichen [siehe unten]. Und der Lehrer sagt dazu: du kannst zwar nicht bei allem, was dir am Tage \nvorkommt, anwenden die Methode, die du durch dies Zeichen \nerhältst, besonders in dieser raschlebigen Zeit, aber doch von tausend Fällen solltest du es einmal tun. Das eine Mal zaubere dir \ndiese Form vor das geistige Auge, wenn du davor stehst, einen \nEntschluß fassen zu sollen. Dann denke dir, daß an der einen \nLinie entlang geschrieben stehe: Gebiete mir! - Dann lasse alles \nsinnend in deiner Seele vorüberziehen, was für die Tat, die in \nFrage steht, zu sagen ist. Alles muß gut und folgerichtig durchdacht werden: eine Tatsache, die aus der vorhergehenden folgt, \nmuß wahrheitsmäßig, das heißt tatsachenmäßig durchdacht werden, bis am Schluß der Linie das, was als Ziel aus einem Entschluß, der in die Tat umgesetzt wird, erscheint, dir klar vor der \nSeele steht. Dann denke an die andere Linie. An der steht geschrieben: Verbiete mir. - Da mußt du ebenso aneinanderreihen \nalle Tatsachen, die gegen den Entschluß sprechen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Hamburg, 1908-05-22","site_heading":null,"date":"1908-05-22","location":null,"word_count":286,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-05-22/p004","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1908-05-22/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266a/1908-05-22/p004"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and notes of lectures","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}