{"corpus":"steiner","locus":"GA 266a/1909-07-04/p005","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Die absolute Einheit wirkt durch die Dreiheit im Innern: Maß, \nZahl und Gewicht (Verhältnis). \nWir möchten alle hinaufkommen in die höheren Welten; die \nSymbole sind es, die uns den Weg hinauf erleichtern, und zwar \nwirken sie um so stärker, je mehr mein eigentliches Ich dabei \nbeteiligt ist. \nBei diesem Symbolum muß ich mir mein höheres Ich außerhalb von mir denken; ganz objektiv soll ich mich anschauen lernen wie einen Gegenstand - Tisch oder dergleichen. Gleich dem \ngöttlichen Ich, das mich geschaffen, soll ich dann wirken auf meine Seelenkräfte, die intellektuellen, die gefühlsmäßigen, die charakterlichen; schöpferisch gleich dem göttlichen Ich soll es wirken und sie umgestalten; und zwar sollen sie in zwei Strömungen, die ich mir durch die Augenbrauen\n  (die 3) gehend denke, eindringen in mein Inneres, den Tempel meines Leibes, das \nwie jeder Tempel, nur noch viel komplizierter, aufgeführt worden ist nach Maß, Zahl und Verhältnis. \nWenn ich dies meditiere, mein Denken, Fühlen und Wollen \nanrege, so werden starke Kräfte in mir wach. Doch müssen vorher sechs Bedingungen erfüllt sein. Der Mensch muß sich angeeignet haben: \n1. Kontrolle der Gedanken, \n2. Initiative der Handlungen, \n3. Gelassenheit, \n4. Positivität, \n5. Unbefangenheit des Urteils, \n6. Wiederholung und Verknüpfung aller in harmonischer Weise. \nIn einer anderen, sonst gleichlautenden Vorlage folgt noch der Satz: \nIst mein niederes Ich durch diese Übungen gestärkt, dann kann \nes den Weg beginnen in die höheren Welten; dazu verhilft ihm \ndies Symbol.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Aus den Inhalten der esoterischen Stunden — Kassel, 1909-07-04","site_heading":null,"date":"1909-07-04","location":null,"word_count":233,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1909-07-04/p005","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/266a/1909-07-04/p005"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/266a/1909-07-04/p005"}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Gedächtnisaufzeichnungen von Teilnehmern sowie Notizen von Vorträgen","evidence_translation":"Participants' records written from memory, and notes of lectures","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."}}